Monitoring - Teil 1

Oktober 09

Hin und wieder kommen mir einige etwas andere Projekte als Homepages in den Sinn, welche etwas Entwicklungszeit Wert sind. Da diese Ansätze zumindest nicht im Großteil der Literatur wiederzufinden sind (und damit auf der Seite auch mal etwas Content kommt) dokumentiere ich die Entwicklung auf meiner Homepage.

Es soll kein komplettes Tutorial werden, sondern vielmehr für andere Entwickler als Inspiration und eventuell kleine Hilfestellung dienen. Daher sind Programmiererkenntnisse auf jeden Fall notwendig; und auch den vollständigen Code behalte ich lieber für mich. Im ersten Teil meines Projekttagebuchs stelle ich zunächst das Vorhaben und die damit verbundene Problematiken vor.

 

Teil 1: Die Idee

Eines meiner Projekte ist ein auf Windows laufendes, webbasiertes Monitoring System. Dieses System liest aktuelle Systemdaten, in meinem Fall Temperaturen, CPU-Last oder auch dem freien Arbeitsspeicher aus, schreibt die Werte regelmäßig in die Datenbank und gibt die Daten grafisch im Webbrowser aus. Somit kann auch von Außerhalb der Systemstatus eingesehen werden. Zudem sollen die aktuellen Daten auch auf dem Desktop angezeigt werden. Da meine Stärke nun mal bei PHP liegt, habe ich auch eben diese Entwicklungssprache für dieses Vorhaben ausgewählt. Bei den Anforderungen gibt es jedoch schon direkt mehrere „Probleme“:

  1. Wie lassen sich die Daten überhaupt ermitteln?
  2. Wie können die Werte in regelmäßigen Abständen mittels PHP-Script in die Datenbank geschrieben werden?
  3. Wie können die Daten grafisch ausgegeben werden
  4. Wie erfolgt die Anzeige auf dem Desktop?

Die Fragen werden in den nächsten Teilen nach und nach beantwortet.

 

Verwendetes System

In diesem Falle ist ein Windows-Betriebssystem (Windows ME oder höher) erforderlich, die Realisierung erfolgt auf einem Windows 7-Rechner. Für die programmiertechnische Umsetzung mit PHP ist ein Apache Webserver mit PHP und einer Datenbank (z. B. MySQL) notwendig. Die Ermittlung der Daten erfolgt übe die WMI (Windows Management Instrumentation). Jedoch lassen sich aktuelle Temperaturen damit nicht immer ohne weiteres auslesen. Aus diesem Grunde war für mich die Nutzung der kostenpflichtigen Software EVEREST Ultimate Edition von Lavalys unumgänglich. Die Software kann die Daten regelmäßig in die WMI-Speichern. Die Corporate Edition soll wohl auch eine Anbindung an SQL-Datenbanken bieten, kostet jedoch (da mindestens fünf Lizenzen gekauft werden müssen) auch etwas mehr.

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